Freitag, 25. April 2014

Pflanzenfärbungen, Wandern und Stricken

Wieder da.... Nach einer grösseren Pause, melde ich mich zurück. Die Zeit vergeht wie im Flug und es ist viel Wasser den Rhein hinunter geflossen (Redewendung). In euren Blogs habe ich selten gelesen und ich hatte seit langer Zeit sogar eine Phase OHNE Stricken. Damit ich hier nicht ganz ins Hintertreffen gelange, erzähle ich nun, was ich gemacht habe. Untätig war ich nicht.


  Blick Richtung Einsiedeln, Sihlsee

Gestern stand wandern auf dem Plan und bei angenehmen, milden Temperaturen ging es hoch auf die Samstageren (1310 m), die mein Mann und ich auf Abwegen (neben den Wanderwegen) für einen kurzen Rast erreichten. Auf der anderen Seite ging es den Berg wieder hinunter bis nach Rothenthurm. Auf dieser Höhe und zu dieser Jahreszeit bereits viele Heidelbeerstauden mit unreifen Beeren zu sehen, das finde ich ungewöhnlich früh.

24. April, Heidelbeerstauden mit roten Beeren

Auf einer südlich ausgerichteten Wiese pflückten wir dann 900 g Löwenzahnblüten. Zuerst wollte ich damit Löwenzahnhonig herstellen. Da die Blüten bis nach unserer Rückkehr jedoch geschlossen waren, wäre das Auszupfen eine mühselige Arbeit gewesen. Kurz entschlossen wurden sie dann ausgekocht, um heute damit zu Wolle zu färben. Schon am 11. April hatte ich mit Pflanzen (Veilchen, Pestwurz und Schlüsselblumen) gefärbt. Die Ergebnisse zeige ich euch später, in einen separatem Post.

Eigentlich mag ich es immer, wenn im Strickkorb ein Paar Socken angestrickt sind. Nachdem ich zwei- oder dreimal mit Muster oder dem Pooling unzufrieden war, wurde aufgetrennt. Per Zufall sah ich das "Perlentaucher-Muster" bei nadelspiel.com und das passt mir nun.

"Laubrascheln in Chiwa", Gr. 42

Auf der anderen Seite sehen sie so aus:


Da kann ich jetzt mit gutem Gefühl weiter stricken. Es wird wieder ein Paar für meinen Mann geben, der hat noch Platz in seiner Schublade...., zum Glück für mich :-).


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