Samstag, 14. Mai 2016

Von einer Babydecke bis zu Tischsets

Baby-Decke, Wickelunterlage
80 x 70 cm

Auch vom Stoffvorrat wurde etwas verbraucht.... aber nur unmerklich. Es hat mir grossen Spass gemacht, wieder einmal in freier Schneidetechnik etwas zu nähen. Das Lineal brauche ich eigentlich sehr selten mehr, ich mag dieses nach Gefühl zusammensetzen, Farben wählen, einfach sehr. Die Wickeltasche meiner Enkeltochter ist Grau mit wenig Rot, so war die Farbwahl ganz klar.


Mit der Nähmaschine in frei geschwungenen Linien darüber gequiltet, finde ich auch es passt.



Das Quiltop (Obere Lage) ist aus Baumwollsatin Stoffen, die Rückseite aus einem Baumwollstoff mit diesen hübschen, tanzenden Feen. Dazwischen verwendete ich ein Flies H630, da alles nicht zu fest auftragen sollte und als kleines Paket nun perfekt in die Wickeltasche passt.


Und was bleibt da am Schluss auf dem Tisch? Klar - Reste und Reste. Die sind doch viel zu schade, um sie wegzuwerfen.



Daraus nähte ich zwei Tischsets. Die verschiedensten Zierstiche verwendete ich hier, und auch wieder alles recht ungezwungen und einfach so wie es mir gefällt. Die Reste waren immer noch nicht aufgebraucht und so ging es weiter mit der Verwertung. Von anderen Projekten waren auch noch Stoffe da, daraus sind diese drei Tassenteppiche (Mug Rug) entstanden.



Und vorgestern nun nahm ich wieder die rot-grauen Treste zur Hand, nähte zuerst die kleinen Teile zu verschiedenen Streifen zusammen, schnitt sie wieder auseinander und nähte wieder zu einem grossen Teil zusammen. Auf diesem zeichnete ich die acht Tassenteppiche auf. Wieder mit meinen Abwaschlappen als Einlage, plus unten zwei Lagen BW-Stoff, habe ich die Teppiche genäht.


Zwei kleine Ovale ergab es noch, eine lustige, ungewöhnliche Form :-), aber für eine Tasse oder ein Glas passt es ganz sicher.




Auf der Rückseite signiert, das muss einfach sein. Es hat mir total Spass gemacht, aus den Stoffen etwas zu kreieren. Ob ich die Tischsets und Tassenteppiche behalte oder sie weiter gebe..... ?? Ich denke, die Sets bleiben bei mir.

Jetzt wünsche ich allen trotz Nässe schöne und angenehme Pfingsttage.


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Donnerstag, 12. Mai 2016

"Bald kommt die Rosenzeit" - Spinnen

Mein Spinnrad musste wieder einmal bewegt werden und diese schon länger gefärbten  schwarz-grünen Fasern sollten es nun sein. Einfach ohne grosses Projekt vor den Augen, einfach der Farbe wegen, habe ich es ausgewählt. Ob es ein Herrenschal und Mütze daraus gibt?   


Swiss Mountain Silk, Merino/Seide, 70/30 %

 vor dem Entspannungsbad....


"Bald kommt die Rosenzeit"

317 g / 522 m
Material: 43 % Merino, 37 % Kaschmir, 20 % Seide
Nadeln: 5 - 6

Es ist eine ganz weicher Strang Wolle daraus geworden und das Spinnen machte mir pure Freude. Der Zwirn ist aus reinem Kaschmir, und so kann daraus sicher etwas Schönes gestrickt werden. Die Farbe ist recht schwierig zu fotografieren. Es ist schwarz mit grün bis gelbgrüner Seide und das macht das ganze spannend, finde ich.


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Montag, 9. Mai 2016

Heute natürlich auch


Heute bin ich erst um die Mittagszeit mit einer kleinen Wanderung gestartet. Abseits jeglichen Strassenlärms kam ich an dieses herrlich dufende Rapsfeld. Er surrte und brummte von Insekten und der nahegelegene Bienenwagen war sicher nicht vergebens dahin gestellt worden.


Ein kleines Stück weiter dann die weit herum einzigartige Hügellandschaft im Gebiet Menzingen–Neuheim–Hirzel.

So steht bis heute fast auf jedem der Moränenhügel prominent ein Lindenbaum. Auch Kreuze gibt es noch vereinzelt. Der Hirzeler Lokalhistoriker Jürg Winkler (†2013) hat bezüglich der bis zu 200 Jahre alten Linden herausgefunden, dass es sich hauptsächlich um Erinnerungsbäume handelt. Einige wurden zum Gedenken an politische oder historische Ereignisse gepflanzt. Andere hingegen, wenn auf einem Hof etwa ein Stammhalter geboren worden ist. Dann setzte der Landwirt einen Lindenbaum als Symbol der Kraft auf einem Hügel in der Hoffnung, dass der Nachkomme lang lebe bei guter Gesundheit. (Andreas Faessler)


Auf dem höchsten Punkt angekommen (Stollen bei Hirzel ZG) dann eine herrliche Rundumsicht, Zürichsee, Rapperswil und hin bis zum Säntis, auf der anderen Seite die Rigi. Die Wolken wurden immer dichter und so wanderte ich nach einer kurzen Rast weiter zum Ausgangspunkt zurück.


Was ich sonst noch so entdeckte heute: Ein Blumentopf mit Vergissmeinnicht und Margeriten, dann total glückliche Hühner und ganz viele Wolllieferanten mit ihren Jungtieren, die Schafe. Am Strassenrand einige an der Sonne beinahe eingetrocknete Champignons, also nichts für die Pfanne! Auch das war wieder ein total gelungener Tag heute!

Sollte ich vielleicht besser einen Wander Blog eröffnen??? Nein, ich bessere mich und zeige bald anderes, ich möchte euch nicht noch langweilen.


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Empfohlener Beitrag

Im Kräuterbeet

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