Mittwoch, 10. Juli 2019

Mütze, Beinstulpen und die Berge

 "Beerenzeit", 3 - 5 Jahre

Material: Swiss Mountain Silk 
51% Seide, 29% Merino, 20% SeaCell
selbst gefärbt


 Detail: 2 x I-Cord anstatt einen Pompon



Der nächste Winter, oder die Abkühlung, kommt bestimmt. Meine Enkelin trägt die Mützen aus diesem tollen Material sehr gerne. Natürlich wächst sie und wird grösser. So durfte ich für sie eine neue Kopfbedeckung stricken. Das machte ich sehr gerne und da die Wolle noch ausreichte, strickte ich noch Beinwärmer dazu. Ich finde, das sieht richtig toll aus, egal ob über Jeans oder Leggins.


 
 Melchsee-Frutt, Tannensee

Am 26. Juni bin ich in die Berge gefahren, auf die Melchsee-Frutt. Das Panorama ist einzigartig und die Schneeberge spiegelten sich in den Seen. Auch da war es auf beinahe 2000 m Höhe noch sehr warm. Wir suchten für das Picknick am Mittag einen Schattenplatz bei einer noch geschlossenen Alphütte. Morgen am 11. Juli ist dann da die Alpauffahrt und ein spezieles Erlebnis.


Bis zur Tannalp und wieder zur Seilbahn zurück, haben wir die Bergwelt genossen. Ich träumte von kommenden Wander-Routen, die man von da aus unter die Füsse nehmen könnte......



Am 1. Juli dann war ich für einige Tage im Wallis, in Bürchen, wieder in den Bergen. Das Wetter und die Ruhe da oben waren herrlich und nur am Abend hat es kurz einige Regentropfen gegeben.



Da konnte ich eine herrliche Wanderung machen von der Moosalp, 2119 m.ü.M., aus. Die zahlreichen 4000er Gipfel waren noch mit viel Schnee bedeckt und ich werde die Rundumsicht noch lange im Herzen behalten. Wer weiss....vielleicht sehe ich sie bald wieder.





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Samstag, 15. Juni 2019

Lago Maggiore Reise


 Blick Richtung Ascona, CH

Vor der italienischen Grenze machten wir einen Halt und schauten nach Ascona/TI hinüber. Auf unserer Seite, im Gabarogno, ist es ruhiger und noch einfacher geblieben. Ich mag das lieber als diese teuren Promenaden am Lago Maggiore mit ihren teuren Geschäften und dem Schickimicki.

 
Wochenmarkt in Luino/I
 
Nach der Grenze kommt schon bald Luino/I und da ist am Mittwoch ein grosser Markt. Wir hatten gleich einen Parkplatz gefunden hatten und so konnten wir es richtig geniessen und zwischen den Markt Ständen schlendern. Nach einem feinen italienischen Imbiss und Kaffee sind auch einige Sachen in unserer Tasche dann mitgekommen. Ganz schön präsentiert wurden die italienischen Spezialitäten, von frischen Früchten, Gemüse, Käse, Fleisch und Fisch, darunter für mich viel neues.

Auf dem Foto vorne ganz links sind eingelegte Zwiebelchen. Sie heissen Lampascioni und sind eigentlich als Wild- oder Zierpflanze bekannt. Es ist eine bestimmte Hyazinthensorte, die Schopfige Traubenhyazinthe (Leopoldia comosa), ist jedoch nicht nur schön anzuschauen, sondern schmeckt auch gut, jedenfalls ihre Zwiebeln. In Süditalien, in den Regionen Apulien und Kalabrien wird die eigentlich als Wildform wachsende Blume (bzw. Gemüse!) auch kultiviert angebaut, um den kulinarischen Bedürfnissen der dortigen Bevölkerung Rechnung zu tragen. Mir hat diese eigelegte Zwiebel sehr gut geschmeckt, so gar nicht wie nach diesen bekannten in Essig eigelegten Silberzwiebelchen.


 Abendstimmung vom Hotel in Ispra (VA), Italien, aus


Das ganze Ambiente und das italienische Flair haben mir gut getan. Einfach das Hier und Jetzt geniessen und den ganzen Alltag hinter sich lassen, so habe ich die kurze Zeit genossen.

 Morgenstimmung, Richtung Schweizer Alpen


 
 Alte Türe und Steinboden


Enge Gassen und viele Blumen auf kleinstem Platz

Laveno-Mombello

An diesem Tag hatten sich die Wolken grösstenteils verzogen und die Weitsicht sollte gut sein, so benutzten wir die Seilbahn nach oben, fast bis zum Gipfel des Berges "Sasso del Ferro" (1100 M.ü.M.).....

 
....mit diesen Zweisitzer Behältern.


Oben angekommen genossen wir eine herrliche Rundumsicht, auch auf die Borromäischen Inseln.


 Am Lago di Monate

Später dann fuhren wir an den Lago di Monate. Das ist ein Naturparadies und es waren viele Radfahrer unterwegs auf dem schönen Rundweg. Anschliessend kamen noch am kleineren Lago di Comabbio vorbei.

 Reife Mispeln am Baum (Eriobotrya japonica)

Zum ersten Mal sah ich einen Wollmispelbaum mit vielen reifen Früchten in natura. Die Äste hingen fast bis zum Boden unter der Last der vielen Früchte. Überhaupt ist die ganze Gegend so wunderbar Grün und auch wild überwachsen. Bei diesem Klima ist es bestimmt einfach etwas anzupflanzen. Die Pflanzen, Samen in den Boden stecken und etwas Wasser geben, und schon wächst und gedeiht doch da alles. 

 Blick vom Hotel in Ispra Richtung Süden

Jede Reise geht einmal zu Ende, leider. Ich war richtig überwältigt von den vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen und ich ging nicht gerne auf die Rückreise.  

 Salbitschjien, Göschener Tal
 
Wir hatten immer Wetterglück, was jedoch nicht überall der Fall war. Einige Strassen-Pässe hatten noch Wintersperre und andere mussten sonst gesperrt werden. Eigentlich wollten wir über den Lukmanierpass zurück fahren, der war dann wegen einem Felssturz gesperrt. So sind wir über den Gotthardpass und machten noch einen kurzen Abstecher ins Göschener Tal/UR und bestaunten da von unten diese hohen Granittürme der Salbitschijen.

Es war ein ganz schöne Reise und es gäbe an diesem Lago Maggiore sicher noch viel zu entdecken.


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