Donnerstag, 5. September 2019

Unvergessliche Tage

Es waren wunderbare Tage mit Gwen, sie war für ein paar Tage aus dem Norden Deutschlands zu mir gereist. Schon am ersten Tag nach ihrer Ankunft hatte ich für uns eine Reise geplant und mit der Bahn ging es am Morgen los.

Am Bieler- und Neuenburgersee entlang nach Lausanne, dann nach Montreux, um da mit der Zahnradbahn hochzufahren auf den Rochers de Naye.


Ein kurzer Aufstieg zu Fuss auf den 2042 m hohen Gipfel und schon hatten wir eine einmalige Rundumsicht. Obwohl es in der Ferne etwas dunstig war, genossen wir da oben unser Picknick.

 Sicht Richtung Vevey und Lausanne und den Genfersee


 Richtung Berner Seeland

 Richtung Berner Alpen

Wieder eine tolle, 55 Minuten lange Fahrt hinunter nach Montreux am Gernfersee, umsteigen in die MOB und Fahrt Richtung Gstaad.


Mit der MOB ging es auf der Goldenpass-Linie Richtung Gstaad - Zweisimmen, bis nach Spiez am Thunersee. Nicht nur für Gwen, auch für mich waren das viel Neuland und viele neue Gegenden.


Der Zug schlängelt sich durch eine hügelige Landschaft mit vielen Holzhäuser, so wie sie da üblich sind. Von Spiez ging es mit dem Schnellzug nach Thun - Bern und nach Hause. Spät abends kamen wir zurück und so war am nächsten Tag nur ein Kurztrip vorgesehen.


 Auf dem Maiengrüntum

Diesen 35 m hohen Turm hoch sind wir gestiegen und genossen für kurze Zeit die Aussicht. Ein Wespennest irgendwo in der Nähe verkürzte den Aufenthalt da oben. Dafür kaufte ich gleich noch Gemüse beim Bauern in der Nähe für unser Nachtessen ein.

Am nächsten Tag war nochmals eine spezielle Fart durch die Schweiz über Italien vorgesehen. Wieder am morgen früh mit einer Verzögerung gestartet, ging die Fahrt mit der Bahn am Zuger- und Vierwaldstättersee entlang durch den neuen, 57 km langen Gotthardbasistunnel, ins Tessin nach Lugano.


Dort konnten wir in den Bus umsteigen. Der Bernina Express Bus brachte uns entlang der engen Uferstrassen des Luganersees von der Schweiz an das Comer-See-Ufer in Italien mit seinen verträumten Fischerdörfer bis nach Tirano im Veltlin.





Es fahren jeweils zwei Busse in drei Stunden die 120 km lange Strecke, wobei wir den Bus 2 ganz alleine für uns hatten. :-)

 Ankunft in Tirano/I



In Tirano hatten wir bis zur Weiterfarht eine Pause und so benutzten wir unsere Füsse in kamen zu einem typischen italienischen Markt. Bei den Ständen mit den Sommerkleidern haben wir beide noch ein Andenken gefunden. Nichts zum abstauben oder ansehen natürlich....


Schon mussten wir uns beeilen, denn die Bernina Express Bahn war gebucht und brachte uns in die Höhe, von den Palmen zu den Gletschern.
 

Die 144 km Fahrt dauerte 4 Stunden und ist ein einmaliges Erlebnis. Wer möchte, kann sich gerne hier weiter informieren.
 


Das Wetter war oben auf dem höchsten Punkt der Fahrt, auf dem Berninapass, 2'328 m ü. M, etwas regnerisch, was sich jedoch nach 10 Minuten schon wieder in Sonnenschein umgewandelt hat. 

Die Landschaft mit seinen Lerchenbäumen und den hohen Bergen durch das Albulatal, Richtung Bergün - Filisur, war wieder einmalig schön. Ich mag diese wilden, noch sehr natürlich gebliebenen Landschaften sehr.

In Chur angekommen, reichte die Zeit gerade, um kurz die Beine zu vertreten. Am Walensee entlang nach Zürich ging die Fahrt spät abends zu Ende. 

Schön war es - einfach unvergesslich. 



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Freitag, 16. August 2019

Ciambella


Mhhh, es duftet aus der Küche und ich muss mich noch gedulden, bis ich anschneiden und probieren darf. Es erinnert mich wieder an meine verschiedenen Italien-Reisen in diesem Jahr. Ich habe das typische Rezept abgewandelt und "gesündere" Zutaten verwendet. Auch könnte man am Schluss Puderzucker darüber streuen (dann nicht mit Eigelb bestreichen).

Richtig gut zum Süsswein oder auch ein Stückchen zum Cappuccino,zu Kaffee, heisser Schokolade oder Tee am frühen Nachmittag oder Brunch. Oder zum Dessert nach einem feinen Essen ein Glas Moscato d’Asti oder ein Rosenmuskateller, so Richtung Süsswein, und man darf Tunken.



Ciambella

Zutaten
Rundes Backblech von ca. 30 cm Durchmesser oder(Gugelhupf)-Form von ca. 24 cm
  • 410 g Dinkel Mehl
  •  40 g Hanf Mehl
  • 1 P. Backpulver
  •  60 g feiner Zucker
  • 110 g Zuckerersatz (Erythrit)
  • 2 grosse Bio-Eier
  • 4 EL Crème fraîche
  • 125g geschmolzene Butter
  •  1 grossen Bio-Zitrone, abgeriebene Schale
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Eigelb
Zubereitung

  1. Den Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen. Das Blech (wenn nötig) mit Butter einfetten und mit wenig Mehl bestäuben.
  2. In eine kleinere Schüssel das Mehl sieben und mit dem Backpulver mischen. Auf die Seite stellen.
  3. In einer grossen Rührschüssel den Zucker und die Eier mit dem Handrührgerät oder der Küchenmaschine auf hoher Stufe zu einer hellgelben, schaumigen Masse verrühren.
  4. Auf kleiner Stufe, den Crème fraîche, die Butter, und die Zitronenschale und Saft unterrühren. Anschliessend langsam die Mehl-Backpulver-Mischung untermengen, bis alles gut vermischt ist. Nur kurz, 3 – 4 Min. kneten.
  5. Den Teig auf ein Backbrett geben und zu einer langen 5 cm dicken Rolle formen, zu einem Ring biegen/schliessen und auf das runde Blech legen. Mit Eigelb bestreichen und mehrfach flach einschneiden.
  6. Den Kuchen in der Ofenmitte ca. 35 bis 40 Minuten backen. Am Ende sollte beim Test mit der Stricknadel oder einem dünnen Grillspiesschen kein Teig mehr kleben bleiben.
  7. Den Kuchen herausnehmen und ganz auskühlen lassen. Im Kühlschrank kann der in Folie verpackte Kuchen mindestens 3 Tage aufbewahrt werden.




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