Donnerstag, 9. August 2018

Heiss... und mein Brotkörbli

Trotz Schweissperlen auf der Stirne musste ich das Bügeleisen auf heiss einstellen, um endlich einen Einsatz aus Stoff für mein Brotkörbchen zu nähen. Vor drei Jahren schon nähte ich ein grösseres Quilttop aus Resten von selbst bedruckten und gefärbten Stoffen. Wie wunderbar für mich, wieder konnte ich nur aus meiner Vorrats-Wunderkiste dieses Top mir schnappen. Auch wenn da viel blaue Farbe drin ist (ist ja gar nicht meins), fand ich es total passend. Mit Flieseline H250 habe ich das Top verstärkt, um dann mein angefertigtes Papiermuster aufzulegen und auszuschneiden. Abgesteppt und mit einem uni Futter verstürzt, verschönert es mein Körbchen nun. Ich mag das lieber, als eine Papierserviette als Einlage, schliesslich kann diese Stoffeinlage immer wieder gewaschen werden.



Trotz immer grösserer Hitze in meinem Zimmer nähte ich gleich noch Tassenteppiche (Mug Rug) aus den Resten.


Dieses Mal war die Grösse der Reste entscheidend, wie gross sie wurden. Das finde ich jetzt total interessant, denn ich mag diese schiefen Nähte und das freie Arbeiten allgemein viel eher, als dieses akkurate.

So steppte ich jeden Untersatz in einer anderen Farbe und mit einem anderen Stich. Diese bleiben nun definitv bei mir! Endlich habe ich auch fünf Stück die zusammen passen, und nicht bloss Einzelstücke.

Quilt "Sterne", 133 cm x 98 cm
Seide und Baumwollsatin
Handgequiltet mit Seidencordonnet

 Detail

Dieser Quilt ist auch nicht erst jetzt entstanden, aber nun werde ich ihn meiner Enkelin schenken. Sie schläft seit einiger Zeit schon unter einem anderen Quilt von mir, den hatte ich meiner Tochter vor ca. 20 Jahren genäht :-). Da passt doch der "Sterne" Quilt in der Grösse noch viel besser und er wird bei mir aus dem Dornröschenschlaf geholt und findet eine schöne Verwendung. Das macht mich happy und ich hoffe, mein kleines "Glückskäferli" findet das auch.



Raupe vom Schwalbenschwanz an Dill
 Foto von meiner Tochter, M.K.

Dieses Foto finde ich wunderschön und ich darf es hier zeigen. Meine Tochter ist schon länger sehr kreativ unterwegs mit dem Fotoapparat (woher sie das wohl hat?) und hat ein gutes Auge für wunderbare Aufnahmen. So ist sie momentan nochmals in einer Ausbildung, um die Möglichkeiten des Fotografierens noch mehr auskosten zu können und zu lernen. Damit sie die Schule besuchen kann, dürfen sich jeweils die Grosseltern im Kinderhüten abwechseln. Schön für mich, Morgen bin ich an der Reihe.

Nun wünsche ich allen ein wenig Abkühlung und für die Natur viel, viel Regen aber schön dosiert.



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Samstag, 4. August 2018

Wenn es kühler wird...

Den Strang vom letzten Post hatte ich angestrickt, dann wieder alles aufgetrennt. Eine neue, zündende Idee dazu ist mir noch nicht gekommen.

Schon länger angestrickt hatte ich ein Paar Söckli in Gr. 23. Manchmal dauert es halt länger bis zur Fertigstellung. Nun aber waren sie ganz schnell fertig und so kann ich sie beim nächsten Besuch meiner Enkelin mitbringen.

 "Hauswurz", Gr. 23


Material: 30 g Wollmeise Twin, 80% Merino sw, 20% PA
Farbe WD Cassis
+ 3g, Sockenwolle selbst gefärbt
Nadeln: 2.5mm

Projekt bei Ravelry

  • Anschlag 44 Maschen 
  • 12 Runden glatt rechts mit farbiger SoWo, =  Rollrand
  • 10 Runden 1 Masche rechts, 1 Masche links
  • 5 Runden glatt rechts
  • Bumerangferse, 7/8/7
  • nach 11 cm ab Ferse Spitze
  • 2 Runden farbig, 1 Runde dunkelrot
  • Bandspitze bis 4 Maschen pro Nadel
  • 1. Nadel rechts
  • wenden
  • Maschen auf 2 Nadeln verteilen
  • alle Maschen rechts zusammen stricken, 1 M vorne, 1 M hintere Nadel = Abketten. 
Es ist schon einige Jahre her, seit ich die letzte Bumerang Ferse gestrickt habe und so musste ich diese nach einer Anleitung stricken. Nun kann ich dann den Sitz des Paares vergleichen mit einem anderen Paar mit einer verstärkten Ferse.
Socken braucht meine Enkelin im Moment wirklich nicht, aber wenn es dann kühler wird....sicher wieder gerne.

Sobald es in meinem Nähzimmer etwas angenehmer wird, werden Stoffe hervorgeholt und genäht.


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