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Samstag, 24. Juli 2021

Die schönsten Tage

Eine Woche lang mit herrlichstem Wetter habe ich in den Walliser Bergen verbracht, Sonne pur von A - Z, kein einziger Tropfen Regen. Jeden Tag schnürte ich die hohen Wanderschuhe und verbrachte die ganzen Tage in dieser autofreien Bergwelt im Wallis.

 

Aletschgletscher

Es ist einfach ein berauschender Anblick, dieser Aletschgletscher mit den hohen Gipfeln rund herum. Als Mädchen war ich zum letzten Mal in dieser Gegend. Den Alltag konnte ich vergessen und einfach nur geniessen.

 

 Der Morgen erwacht....



 Dorf Bettmeralp, 1948 m ü. M. mit dem Bettmerhorn, 2857 m ü. M.


überall blühten die Lupinen

 

Wanderweg zwischen Alpenrosen


Blausee, 2200 m ü. M.

Es war so schön warm, dass sich einige Kinder und Erwachsene mit viel Freude darin gebadet haben.
 
 
Sieben Tage bin ich mit trockenen Schuhen, kurzen Ärmeln und ohne je einmal eine Jacke anzuziehen, durch diese wunderbare Welt der Aletsch Arena gewandert.

Die Berge, die Natur, das Wetter, es war einfach herrlich und hat so gutgetan. Das in den Alpen vorkommende Männertreu (auch schwarzes Kohlröschen, Nigritella nigra) sah ich sehr häufig. Sie duften intensiv nach Vanille. Ach, ich könnte noch viel erzählen, die Erinnerungen bleiben mir und machen Lust auf ein baldiges Wiederholen, dann in einer anderen schönen Berglandschaft.



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Mittwoch, 18. November 2020

Was ich jetzt geniesse

 

  
die Reuss im Gnadenthal/AG

So oft wie nur möglich verbringe ich viel Zeit in der Natur, beim Wandern, oder Spazieren. Allein oder in Gesellschaft, es gibt mir viel Kraft in dieser nicht leichten Zeit. So wenige Kontakte wie möglich, das ist ein Abwägen und entscheiden, was mir wichtig ist. Ja, ich spreche es offen an, denn diese Pandemie beeinflusst mein Leben sehr, wie eures auch. Vieles wird so unwichtig.

Bild unten links: Herbstlorchel (Helvella crispa)

Vorgestern war wieder so ein herrlicher Altweibersommer-Tag. Kurz entschlossen wollten wir eine noch nie begangene schöne Strecke am Flüsschen Bünz erwandern. Leider war dieser Weg wegen Bauarbeiten gesperrt und so suchten wir uns ein anderes Ziel aus. Es gibt so viele schöne Möglichkeiten und wir waren schnell im nächsten Flusstal, an der Reuss. 

Das tief stehende Herbstlicht beleuchtet den Fluss und den Wald wieder ganz anders, als zu anderen Jahreszeiten. Wie könnte es anders sein, natürlich habe ich auch viele Pilze entdeckt und mich daran erfreut. Auf dem Rückweg überquerte uns eine grosse graue Wolke und bald schon sahen wir einen wunderbaren Regenbogen. Anschliessend gönnten wir uns einen Kaffee im schönen Lokal, natürlich mit allen nötigen, vorgeschriebenen Massnahmen. 

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Donnerstag, 12. November 2020

Tassenteppiche und noch mehr

Aus den kleineren Stoffresten von den Tischsets, nähte ich heute noch Tassenteppiche. Am Samstag werde ich diese auch verschenken.


Wieder nähte ich jedes Teil anders. Die Grösse richtete ich gleich nach einem Rest Thermolam aus. Auf der Rückseite signiere ich die Tassenteppiche jeweils (mit Stofffarbstift). Dann staune ich jeweils beim Umdrehen, vor wie vielen Jahren ich das jeweilige Stück genäht hatte.


 

In einer Papiertüte verpackt, kam mir noch die Idee, gleich ein passender Verschluss dazu zu nähen. Schon habe ich ein schönes Mitbringsel und ich weiss genau, dort werden diese Mug Rug auch oft verwendet.   

Gestern wanderten eine Freundin und ich auf den hlchsten Punkt vom Lindenberg, 878 m. Der Lindenberg ist ein langgestreckter Bergrücken im zentralen Schweizer Mittelland. Er gehört zu den Kantonen Luzern und Aargau, die Grenze verläuft mehrheitlich auf dem Bergkamm.

 

Zeitweise zeigte sich die Sonne zwischen der Nebeldecke, ganz jedoch kam sie nicht zum Vorschein. Trotzdem war es schön und beide lernten einen neuen Ort kennen und waren an der frischen Luft.

 

 Lindenberg, 878 m, höchster Punkt


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Samstag, 25. April 2020

Spaziergang


Das hat so gut getan gestern, im Wald einen Spaziergang zu machen. Die Strickarbeit hatte neben einem Apfel und Getränk auch Platz im kleinen Rucksack. An diese Feldenmoos Weiher war ich schon so oft und es ist für mich immer ein Ort, wo ich Kraft tanken kann. Bald kamen immer mehr andere Leute auch mit der gleichen Idee, so dass ich dann weiter gezogen bin. Eigentlich mag ich Kontakte sehr, doch die Zeiten haben sich eben geändert, ohne mich zu fragen. Ich fand später am Waldrand ein herrliches Plätzchen (Bild rechts oben), ganz für mich allein. Da pflückte ich einige Müllerblümchen für den Salat am Abend.


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Dienstag, 23. Juli 2019

Pizol - 5-Seen-Wanderung

 Wenn Leidenschaft Leiden schafft
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Durch die Leidenschaften lebt der Mensch,
durch die Vernunft existiert er bloss.
Nicolas Chamfort 




Oder um es mit den Worten Marco Büchels, Ex-Skirennfahrer, zu sagen: „Das Ziel ist wohl, nicht mehr einen Ersatz zu suchen für das, was war, sondern nach vorne zu schauen und glücklich zu sein über das, was man hat.“ Recht hat er.

Vor einigen Jahren schon wollte ich von die schöne 5-Seen-Wanderung im Pizolgebiet machen. Immer kam etwas dazwischen, oder das Wetter stimmt nicht, es klappte einfach nicht. Seit letztem Samstag war ich der Überzeugung, jetzt ist die ideale Zeit und das sichere Wetter, um am Montag diese Wanderung zu machen.

Seit über zwei Jahren waren meine hohen Wanderschuhe unbenutzt, denn für weniger anspruchsvolle Wanderungen reichen die "kleineren" Bergschuhe ja aus. Die Route habe ich gut geplant und mehr Zeit einberechnet, denn ich wollte ja Pausen einlegen und die Bahn ins Tal wieder erreichen. Vor lauter Vorfreude hatte ich schlecht geschlafen und bin aber trotzdem pünktlich angekommen, um mit der ersten Bahn hoch zu fahren. Bis ganz nach oben dauert die Fahrt 1 Stunde und es sind drei Sektionen.


Ohne Halt marschierte ich von der Bergstation Pizolhütte, 2224 m, gleich los Richtung Wildseeluggen (Wildseelücke) auf 2493 m ü.M. Ist das ein wunderbares Gefühl in dieser Bergwelt, diese Ruhe, diese Luft, diese Pflanzenwelt .....und einfach einen Fuss vor den anderen zu setzen und den Weg gehen. Im Rucksack genug Getränk und das Picknick, schliesslich gibt es unterwegs keine Einkehrmöglichkeit, Natur pur und das über der Baumgrenze. Ich war nicht allein unterwegs, viele machten sich auch denselben Weg.


Mein Ziel vor den Augen ging es Richtung Wildseeluggen. Die ersten Schneefelder habe ich überquert und es ging im Zickzack den Berg hoch. Da schon bermerkte ich, dass meine Gelenksoperationen mich in der Fitness auf solcher Höhe mehr zurück geworfen haben, als ich wahr haben wollte. Ich freute mich so darauf und dachte, dass mein Wille schon ausreichen würde, um Berge zu versetzen. Oben angekommen, verdeckten Nebelschwaden die Sicht auf die andere Seite und den Schottensee. Mein Verstand sagte mir nun, das macht so keinen Sinn, ich kehre um. Es gibt auf diesem Rundweg keine Abkürzung und der Weg geht über 660 Höhenmeter aufwärts und abwärts auch 1050 m.


Schliesslich wollte ich kein Risiko eingehen und nach einer kurzen Rast ging ich wieder den Berg hinunter.


Ein Blick zurück. Logisch war ich auch enttäuscht. Mein starker Wille hat dieses Mal nicht ausgereicht, die Vernunft hat gesiegt. Aber ich habe da schon wieder meine Leidenschaft für die Berge gespürt. Im Flachland schaffe ich es locker stundenlange und viele Kilometer zu wandern, aber auf dieser Höhe ist das anders.



Schon beim Aufstieg bemerkte ich die schöne Pflanzenwelt und nun hatte ich dafür genug Zeit zu fotografieren.


Verschiedene Enziane, Alpenrosen, Soldanellen, Pilze (Ring-Düngerling, Panaeolus semiovatus var. semiovatus) und sogar ein Schwarzes Männertreu (Nigritella nigra) habe ich u.a. entdeckt.

 Im Hintergrund die Churfirsten

Als ich bei der Pizolhütte zurück war wollte ich wenigstens den Weg hinunter gehen bis zur Station Gaffia, auf 1861 m. So schaffte ich trotz allem einige Höhenmeter hinauf und hinunter zu wandern. Bei der Alten Alp Gaffia genehmigte ich mir einen feinen Pizol Kaffi und war trotzdem ganz zufrieden mit meinem Tag.

Wer weiss, vielleicht im nächsten Jahr wieder.

  
Alles erwähnte hier ist ohne bezahlte Werbung!


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Mittwoch, 10. Juli 2019

Mütze, Beinstulpen und die Berge

 "Beerenzeit", 3 - 5 Jahre

Material: Swiss Mountain Silk 
51% Seide, 29% Merino, 20% SeaCell
selbst gefärbt


 Detail: 2 x I-Cord anstatt einen Pompon



Der nächste Winter, oder die Abkühlung, kommt bestimmt. Meine Enkelin trägt die Mützen aus diesem tollen Material sehr gerne. Natürlich wächst sie und wird grösser. So durfte ich für sie eine neue Kopfbedeckung stricken. Das machte ich sehr gerne und da die Wolle noch ausreichte, strickte ich noch Beinwärmer dazu. Ich finde, das sieht richtig toll aus, egal ob über Jeans oder Leggins.


 
 Melchsee-Frutt, Tannensee

Am 26. Juni bin ich in die Berge gefahren, auf die Melchsee-Frutt. Das Panorama ist einzigartig und die Schneeberge spiegelten sich in den Seen. Auch da war es auf beinahe 2000 m Höhe noch sehr warm. Wir suchten für das Picknick am Mittag einen Schattenplatz bei einer noch geschlossenen Alphütte. Morgen am 11. Juli ist dann da die Alpauffahrt und ein spezieles Erlebnis.


Bis zur Tannalp und wieder zur Seilbahn zurück, haben wir die Bergwelt genossen. Ich träumte von kommenden Wander-Routen, die man von da aus unter die Füsse nehmen könnte......



Am 1. Juli dann war ich für einige Tage im Wallis, in Bürchen, wieder in den Bergen. Das Wetter und die Ruhe da oben waren herrlich und nur am Abend hat es kurz einige Regentropfen gegeben.



Da konnte ich eine herrliche Wanderung machen von der Moosalp, 2119 m.ü.M., aus. Die zahlreichen 4000er Gipfel waren noch mit viel Schnee bedeckt und ich werde die Rundumsicht noch lange im Herzen behalten. Wer weiss....vielleicht sehe ich sie bald wieder.





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Freitag, 31. Mai 2019

Spinnen und wandern

 Stockschwämmchen (KUEHNEROMYCES MUTABILIS)

Meistens gehe ich an Feiertagen sehr gerne an Orte, die weniger spektakulär sind, etwas abseits, und geniesse so eine Wanderung wie gestern. 

 Ober-Niesenberg, Kallern

Es war ja Auffahrtstag und dazu noch herrliches Wetter. Meinen Rucksack habe ich gepackt und bin von der Haustüre weg losgelaufen. Im Wald dann nahm ich neue Wege unter die Füsse und schon bald begeisterten mich die Natur und ihre kleinen Wunder. Einige Pilze streckten ihre Köpfe und die Stockschwämmchen nahm ich mit, davon gibt es heute Abend ein feines Süppchen.



Das Gras steht sehr hoch und beim Vorbeigehen pflückte ich noch einige Margeriten. Nachher kam gerade der Bauer und schnitt dort das Gras ab. Glück gehabt, nun steht bei mir ein schöner Strauss Margeriten auf dem Tisch.

344g / 856 m, "Stockrosen"
(100g/249m)
 
Material: 70% BFL, 30% Rayon
Zwirn: Kaschmir und Rayon
selbst gefärbt
handgesponnen



Gesponnen habe ich die letzten Tage auch. Es sind wieder meine liebsten Farben. Für den Zwirn färbte ich ein reines Seidengarn. Hui, da zeigte sich, ich habe schon lange nicht mehr gefärbt. Dazu war es noch Abend und ich hatte schlechtes Licht. So wurde die Seide mir für den Zwirn zu kräftig beerenfarbig...... und es hätte den Charakter der Wolle verfälscht in meinen Augen. Ich nahm dann ein rosa Stickgarn plus ein hellgraues, dünnes Kaschmirgarn für den Zwirn. Die Wolle trocknet noch, also genaueres dann später darüber.


135 g Seide
Swiss Mountain Silk

Diese Seide in den Vorrat legen? Gewickelt ist sie auch schon. Ich gebe sie gerne weiter. Wenn jemand daran Interesse hat, kann er sich bei mir per Mail melden.
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Samstag, 27. April 2019

Maibummel im April


Am Mittwoch war der Maibummel unserer Frauengruppe angesagt, das geht auch schon im April! Zwei organisieren das Ganze und alle andern wissen nichts über die Route, nur dass das Abendessen auch auswärts ist. Wir starteten in der Aargauischen Reussebene in der Nähe von Ottenbach und wanderten der Reuss entlang bis nach Werd.


Da kann sich jeder wohl denken, wer hier am Werk war.



Das föhnige Wetter brachte herrliche Wolkenbilder mit sich und warme Temperaturen.


Nach dem feinen Zvierihalt (Nachmittagsverpflegung) ging es auf der anderen Seite wieder zurück bis zum Restaurant, wo wir gemeinsam noch das Nachtessen einnahmen. Schön war es, und ich lernte wieder ein neues, schönes Stück Wanderweg an der Reuss entlang kennen.


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Samstag, 30. März 2019

Immer weiter nach oben

Klar, es wird Frühling, überall blühen immer mehr Sträucher und es zieht mich nach draussen in die Natur.

Gestern war ich in netter Begleitung zum ersten Mal auf dem Rossberg. Zu Fuss ging es von Schindellegi bis zum Bergrestaurant auf 1012 m ü. M.. Es war schon zu Beginn des Weges ein Hinweis, dass das Restaurant Betriebsferien hat und geschlossen ist. Das hat uns nicht davon abgehalten und oben genossen wir die herrliche Aussicht. Wir waren fast alleine da. Die Aussicht war vor allem Richtung Rapperswil (am Zürichsee) besser und ich erkannte in der Ferne sogar den Säntis.


Auf demselben Weg ging es wieder zurück. Als Belohnung kochten wir zusammen dann einen kleinen, feinen Znacht (deutsch: Nachtessen). Es gab in Olivenöl und Knoblauch marinierte, grosse Crevetten und Spaghetti. Mhhhh, so liessen wir es uns gut gehen und genossen den Abend.

So bin ich oft und viel unterwegs und das Werkeln bleibt etwas zurück. Es stimmt so einfach für mich. Übermorgen fahre ich viel weiter weg und freue mich riesig darauf. Ihr könnt dann nach meiner Rückkehr mehr darüber erfahren.


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Montag, 18. Februar 2019

Vorfrühling

Dem schönen Wetter zuliebe, und weil ich mich so gerne in der Natur bewege, war ich schon wieder unterwegs.



Die schönen Weiher im Wald haben immer noch eine Eisdecke und auch die Wege sind zum Teil noch mit Schnee bedeckt. Die Stimmung da finde ich jedes Mal wieder von neuem spannend und immer wieder anders, je nach Jahreszeit.



Auch gestern war die Sicht in die hohen Berge durch fast nichts getrübt. Rechts am Bildrand erscheinen noch die Rigi und der Pilatus, beide waren deutlich zu sehen.



Auf dem Rückweg wieder an den Weihern, die Sonne war schon am Untergehen.


An manchen sonnigen Plätzchen blühen schon die Schneeglöcklein. Es ist Vorfrühling, eine schöne Zeit.

Natürlich habe ich auch genäht und gestrickt...davon erzähle ich später mehr.


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Samstag, 16. Februar 2019

Eröffnung Wandersaison 2019

Heute früh lese in ich bei Frau Nima, dass sie die Wandersaison eröffnet hat. Sicher kennen einige von euch dieses Glücksgefühl auch, wenn man die Füsse Schritt für Schritt auf bekannten oder neuen Wegen durch die Natur setzt. Bei mir ist es besonders anstrengend in dieser neuen Saison, spüre ich doch die beiden OPs vom letzten Jahr und auch die Muskulatur lässt zu wünschen übrig. Trotzdem, nichts kann mich davon abhalten und die letzten Tage ging ich immer länger, weiter, einmal ohne, dann wieder mit Begleitung.


Gestern früh war es noch sehr kalt und so studierte auf der Karte, wo ich einen neuen Weg an der Sonne erkunden könnte. Ich startete oberhalb vom Flugplatz Buttwil auf 730 M/üM., immer schön der Sonne entgegen.



Auf dem Rücken vom Lindenberg angelangt, ging es fast gerade aus, im immer noch tief verschneiten Wald. Ich hörte die Vögel zwitschern, die Spechte hämmern und war dann lange allein unterwegs.

Mein Mittagessen nahm ich aus dem Rucksack an einem sonnigen Plätzchen ein. Dort kam ich in ein langes, interessantes Gespräch mit einem Mann. Für mich zeigten sich dann die Ermüdungserscheinungen und so machte ich mich auf denselben Rückweg.


Spuren im Wald waren nicht das Einzige, ich konnte sogar ein Reh beim Äsen auf einer Lichtung beobachten.

Am frühen Nachmittag senkte sich der Dunst etwas und ich konnte das Bergpanorama bewundern. Leider hatte ich nur mein Handy für Fotos dabei, aber auch da erkennt man doch die tolle Bergsicht.


Kurz vor dem Ausgangspunkt angelangt, setzte ich mich zu einem anderen Wanderer auf die Sonnenbank und wir Gleichgesinnten verbrachten sicher mehr als eine Stunde mit angeregtem und lustigem Gespräch dort an der Sonne. Es war ein total gelungener Wandertag.

Heute nun besuche ich die Fotoausstellung meiner Tochter. Ich bin schon etwas stolz auf sie, denn von irgendwo hat sie eine künstlerische Ader abbekommen und macht wunderbare Fotos. So können sich meine Gelenke heute etwas erholen. Dann aber ist weiter schönes Wetter angesagt und es zieht mich wieder nach draussen in die Natur.



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Freitag, 26. Oktober 2018

Es läuft immer etwas

Wohlen AG, Bünz

Den warmen Herbst mit einer kleinen Wanderung an der Bünz geniessen, das war mit der meiner Wandergruppe angesagt. Dieses kleine Flüsschen wurde renaturiert und ist jetzt ein Naturparadies. Anschliessend waren wir bei einer Kollegin zu Kaffee und Kuchen auf ihrem schönen Gartensitzplatz eingeladen. Ein toller Nachmittag .... und es gibt eine Fortsetzung.


Dann diese herrlichen Sonnenuntergänge, das geniesse ich immer wieder und wird nie langweilig.


Viel....sehr viele Quitten und anderes Obst bekam ich geschenkt. Mit grosser Freude verarbeitete ich diese über einige Tage. Aus meiner Kindheit erinnerte ich mich an Quitten-Mus und Quitten-Marmelade und suchte im Internet nach Rezepten. Ich finde es schade, "nur" Quittengelee aus diesen Früchten zu machen und den Rest zu kompostieren. 

 ....einige Gläser werden gerade sterilisiert....


So musste ich sogar noch Gläser dazu kaufen, um die feinen Gelees, Marmeladen und Mus einmachen zu können. So kochte ich Quitten-Gelee, - Gelee mit Sternanis, - Marmelade mit Orangensaft, - Quitten-Mus und Quitten-Mus mit Traubensaft (auch selbst gemacht).



Meine Tochter kam vorbei und beschriftete mir alle Gläser, ein Dankeschön. Einige davon sind schon weiter gezogen und am Montag kann ich gleich wieder ein Gläschen verschenken. Da bin ich eingeladen....und ich kann da von neuen Wanderungen und Reisen träumen oder planen.

Wie ihr auf dem Bild oben sehen könnt, wird zwischendurch noch gewerkelt. Darüber später mehr. Im Moment kommen für mich einfach zuerst die Familie, meine neuen Freude und schöne Wanderungen vor den Handarbeiten. 


Sustenpass




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