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Sonntag, 16. Mai 2021

...und noch mehr Pilzli

"Überall heds Pilzli draa....." 2

Waldkindergarten by Daniela Mühlbauer
Grösse: 19/20
Reste Sockenwolle


 Grössenvergleich 19 und 29

Nun auch noch ein Paar für die kleine Schwester. In dieser Grösse und mit "normaler" Sockenwolle habe ich gerade mal 22 g verstrickt.

Das Muster von Daniela ist gratis bei Ravelry erhältlich. Bei dem kleinen Paar habe ich den Pilz ohne die Tupfen gestrickt und den Mustersatz über 11 Maschen. Was man auf den Fotos nicht so gut sieht, die braune und türkis Wolle glitzert. Mir gefallen beide.

 

 

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Donnerstag, 5. November 2020

Tischsets und Knistertuch

 Nach einer langen Pause kommen hier wieder einige Buchstaben und Bilder. 

Mit grosser Freude stellte ich aus meiner Schatzkiste in violetter und kontrastierenden Farben die selbst bedruckten und gefärbten Stoffe zusammen. Vier Tischsets waren gewünscht, - genäht habe ich dann fünf.

 

Wenn ich diese Stoffschätze in die Hände nehme, geht mein Puls höher. Zum Beispiel dieser Stoff im Bild oben rechts konnte ich wegen der speziellen Färbung in einer grossen Fachzeitschrift veröffentlichen. Es ist lange her.... Er ist gefärbt, bedruckt und entfärbt, alles in einem Arbeitsgang. Ich durfte mit dieser Technik einige Kurse geben und meine Erfahrungen so weitergeben. Eine Art zu Färben für experimentierfreudige und spontane Menschen und ein wirklich ein lustvolles Erlebnis.


Nach freiem Zuschneiden und zusammennähen sind fünf verschiedene Sets entstanden. Trotzdem passen sie zusammen. Um die Fäden zum Quilten auszusuchen brauche ich jeweils auch viel Zeit. Mit Vlieseline Thermolam hinterlegt ergibt es hitzeresistente Sets. Für die Rückseite verwendete ich ein gefärbter Leinenstoff in violett.

Die Sets sind schon beim Geburtstagskind. Daraus ist gleich ein weiterer Wunsch entstanden: In dieser Weise bitte noch einen Tischläufer. Die Stoff-Schatzkiste steht noch im Nähzimmer bereit.....

Das Nähfieber war immer noch da und so kam die Idee für ein Knistertuch. Meine kleine Enkelin ist ein liebes Baby, nur die ersten Zähnchen machen ihr jetzt ab und zu schaffen. Auch kann sie schon gut greifen und nimmt deshalb alles in den Mund. 

 


Mit einem Bratschlauch (mit vielen kleinen Schnitten versehen) und Vlies dazwischen nahm die Kleine es gleich in die Hand und Mund. Ich wollte keine Knöpfe oder sonst gefährliche Sachen anbringen, damit ja nichts passieren kann und gut waschbar ist.

 

07.11.2020: Entschuldigung ihr Lieben, erst jetzt sehe ich, dass ich im neuen Design die Kommentare freigeben muss. Dankeschön für die netten Kommentare.

 

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Mittwoch, 19. August 2020

Pepita im rechten Licht


Pepita von Martina Behm, für ein Sommerbaby
Grösse 62 - 68

Im Morgenlicht noch schnell einige Bilder von diesem Pepita Strampler, dann werde ich ihn Morgen verschenken. Die kleine wächst und gedeiht ganz prächtig und falls es Herbsttemperaturen gibt, wird sie darin gut eingepackt sein.


Zopfbündchen


Projekt bei Ravelry

Die Träger habe ich etwas breiter und länger gestrickt, zum Schluss oben alles mit festen Maschen umhäkelt. Dazu habe ich die angestrickten Füsse vom Orginalmuster weg gelassen, so denke ich, wird der Strampler länger getragen werden können. Die Masche in lila musste auch noch sein.

So freue ich mich auf das Wiedersehen Morgen mit dem kleinen Wunder.


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Freitag, 1. Mai 2020

Für ein Sommerbaby

 Puerperium Cardigan für ein Sommerbaby

Material: 120g Garnstudio DROPS Cotton Merino

Vor 4 Jahren strickte ich dieses kleine Jäckchen schon einmal, und es ist sehr gut angekommen bei den Eltern. Sehr praktisch zum Anziehen sei es. Jetzt gibt es ein kleines frisches Baby im Frühsommer, und da fand ich auch diese Wolle als richtig, Baumwolle und Wolle gemischt.

Projekt bei Ravelry

Ich sah die Höschen in passender Grösse, 2 - 6 Monate, und zusammen ist es doch ein schönes Geschenk.


Bei den gesammelten Strickvorlagen fand ich diese Babyschüchen. Die strickte ich auch noch dazu.


Diese sind etwas klein und ich denke, da müssen doch noch 1 Paar grössere Söckchen dazu gestrickt werden. Wolle ist noch genug da.


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Dienstag, 5. März 2019

Greifbälle für Babys


Vor kurzem wurde ich gefragt, ob ich noch einen Greifball für Babys im Vorrat hätte. Dem war nicht so, aber Stoffe sind ja da und die Nähmaschine auch. Wieso nicht gleich zwei nähen dachte ich mir? Also zeichnete ich gleich zwei auf Stoff auf und schnitt alles aus. Dieses Mal versuchte ich es auf die andere Art zu machen und zwar wie im Bernina-Blog gezeigt wird, mit weniger Teilen. Schon so oft hatte ich so einen Ball genäht, wie hier, hier, hier, hier, hier, nach dieser Methode.

Jetzt muss ich gestehen, das war für mich kein Vergnügen diese zu nähen, denn die Spitzen sind kaum akkurat hinzukriegen und ich musste kontrollieren und ein paar Mal nachbessern. Ich werde, wenn wieder welche gewünscht werden, dann nach der "älteren" Methode" mit den vielen Teilen einen Greifball nähen. Das Nähen geht da genauer und passt mir besser. Das Muster habe ich natürlich aufbewahrt.

Dieses Mal habe ich innwendig je ein kleines Glöckchen eingenäht. Jetzt bimmelt es ganz angenehm, wenn der Ball sich dreht, da der Stoff etwas dämpft. Das werde ich wieder so machen.



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Samstag, 4. August 2018

Wenn es kühler wird...

Den Strang vom letzten Post hatte ich angestrickt, dann wieder alles aufgetrennt. Eine neue, zündende Idee dazu ist mir noch nicht gekommen.

Schon länger angestrickt hatte ich ein Paar Söckli in Gr. 23. Manchmal dauert es halt länger bis zur Fertigstellung. Nun aber waren sie ganz schnell fertig und so kann ich sie beim nächsten Besuch meiner Enkelin mitbringen.

 "Hauswurz", Gr. 23


Material: 30 g Wollmeise Twin, 80% Merino sw, 20% PA
Farbe WD Cassis
+ 3g, Sockenwolle selbst gefärbt
Nadeln: 2.5mm

Projekt bei Ravelry

  • Anschlag 44 Maschen 
  • 12 Runden glatt rechts mit farbiger SoWo, =  Rollrand
  • 10 Runden 1 Masche rechts, 1 Masche links
  • 5 Runden glatt rechts
  • Bumerangferse, 7/8/7
  • nach 11 cm ab Ferse Spitze
  • 2 Runden farbig, 1 Runde dunkelrot
  • Bandspitze bis 4 Maschen pro Nadel
  • 1. Nadel rechts
  • wenden
  • Maschen auf 2 Nadeln verteilen
  • alle Maschen rechts zusammen stricken, 1 M vorne, 1 M hintere Nadel = Abketten. 
Es ist schon einige Jahre her, seit ich die letzte Bumerang Ferse gestrickt habe und so musste ich diese nach einer Anleitung stricken. Nun kann ich dann den Sitz des Paares vergleichen mit einem anderen Paar mit einer verstärkten Ferse.
Socken braucht meine Enkelin im Moment wirklich nicht, aber wenn es dann kühler wird....sicher wieder gerne.

Sobald es in meinem Nähzimmer etwas angenehmer wird, werden Stoffe hervorgeholt und genäht.


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Dienstag, 1. Mai 2018

Für kleine Füsse




Nun hat die Kleine noch Söckli für ihre Füsse bekommen, passend zum Pullover. Sie sind noch etwas gross genug, aber die sie wächst ja.....


Projekt in Ravelry

Aus den Wollmeisen Resten habe ich noch in Grösse 24 gestrickt:
  • Anschlag 48 M, 2 M re, 2 M li, 30 Runden
  • Fersenmaschen 24
  • Länge ab Ferse bis Spitzenbeginn: 12 cm
  • Abnahmen bis 16 Maschen,
  • dann wenden und zusammen stricken
  • Fusslänge total 15 cm

    Verbrauch total ca. 50 g
     
 


Es hat noch einige Bücher im Flohmarkt, die möchten gerne weiter ziehen.

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Dienstag, 3. April 2018

Für die grosse Kleine



Gestern fertig geworden vor meinem Spaziergang im Wald ist dieser Pullover für meine kleine Enkelin. Von der Grösse her wollte ich eine Anleitung als Grundlage nehmen. Da schien mir DROPS Baby /31 / 18 gerade richtig. Raglan von oben gefiel mir auch und meine Wolle, Wollmeise Twin, stimmte auch. 

Den roten multicolor Probier-Strang kombinierte ich mit dunkel- und hellbraun. Begonnen habe ich mit dunkelbraun und dann den Halsausschnitt hinten mit einer Öffnung, nicht vorne am Ärmel. Die Körperlänge um einige Zentimeter verlängert, denn die Kleine ist grossgewachsen wie die Eltern. Ich finde es schade, wenn der Pullover zu kurz ist und bei jeder Bewegung gleich den Rücken freilässt. 



 

Mit dunkelbrauner Wolle strickte ich dann zuerst die Rückenteile um 1.5 cm höher. Das ist nämlich genau das, was mich selber immer bei einem Raglan von oben stört, wenn Vorder- und Rückenteil gleich hoch sind. Es ist gelungen, genauso habe ich es mit gewünscht - und so etwas macht mich schon happy. Elastisch abgekettet (YouToube Video) wird es schön dehnbar und ergibt einen schönen Abschluss.

Wenn nun der Pullover nun passt wie er sollte, ist das eine Grundlage für den nächsten, vielleicht dann mit Muster. Bei dieser Farbe war das nicht nötig.

Nun mache ich es kurz. Jetzt kommt der Frühling und mich zieht es in die Natur. Gleichzeitig möchte ich meinen neuen Fotoapparat (1-jährig ....) ausprobieren. Es ist schon erstaunlich, was alles möglich ist. Einige Impressionen von gestern:

 Ganz zarter kleiner Bärlauch kam mit nach Hause und gleich an den Salat. Vitamine pur.


 ....und das mag ich auch sehr: das Lungenkraut
Wissenschaftlicher Name: Pulmonaria officinalis
Familie: Raublattgewächse (Boraginaceae)
Höhere Klassifizierung: Lungenkräuter
Das Lungenkraut wächst in Laubwäldern und Gebüschen, wo es uns im Frühjahr mit seinen rotvioletten bis blauen Blüten erfreuen kann. Die Blüten erinnern an die gelbe Schlüsselblume, aber die Pflanze gehört zu einer ganz anderen Pflanzenfamilie. Doch auch das Wirkungsspektrum ist ähnlich. Durch die darin enthaltene Kieselsäure und den Schleim wirkt das Lungenkraut lindernd auf Reizhusten und Entzündungen der oberen Luftwege, was der Pflanze auch ihren Namen gegeben hat.


 Zytröseli (Huflattich)
...sollte man nicht mehr als Heilpflanze verwenden.



Der Brand-Krustenpilz aus der Familie der Holzkeulenverwandten lebt sowohl parasitisch als auch saprobiontisch an verschiedenen Laubbäumen, besonders häufig an Linden und Buchen. 
Detail
 Wissenschaftlicher Name: Kretzschmaria deusta
Höhere Klassifizierung: Krustenpilze
Ordnung: Holzkeulenartige



Manchmal geht es auf dem eigeschlagenen Weg nicht weiter (wie im Leben auch). Beim letzten grossen Sturm umgefallene Bäume versperrten mir den Weg. Es war so ein Dickicht rundherum, dass ich ein kleines Stück zurückgegangen bin, um einen neuen Weg zu finden. Nun ziehe ich gleich wieder meine Schuhe an und erkunde einen anderen Weg. Ich bin und bleibe neugierig. In der Höhe liegt noch so viel Schnee und ich liebe den Frühling, wenn die Natur erwacht und die Vögel zwitschern. Der Wald und die Natur gibt mir viel Kraft und macht mich glücklich. Das wünsche ich euch auch.


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Mittwoch, 21. Februar 2018

"Chriesistei-Säckli"

 .....und jaja, es gibt mich noch. Was soll ich zu der langen Pause sagen oder posten hier? Eigentlich hat sich so viel oder wenig verändert wie bei euch sicher auch. Die Luft war etwas weg und jetzt fahre ich einfach weiter wie gehabt.

  hinten: 2 x Standart-Chriesistei-Säckli, à 500g, 25 x 25 cm

vorne: Kinder Chriesistei-Säckli, links 19 x 23 cm, 350g,
 rechts 17.5 x 20.5 cm, 300g

 Nun gut, diese Woche soll es nochmals recht kalt werden und so habe ich auf ein leieses Bitten hin "Chriesistei Säckli" (deutsch = Kirchkernkissen) gemacht. Schnell im Internet danach gesucht und das hier bei Lisa habe ich als eine gute Idee gefunden. Was ich als grosses Plus finde ist, diese Kissen haben alle ein Aussensäckli das bei Bedarf sogar gut in der Waschmaschine gewaschen werden kann. Zum Erwärmen muss dieser entfernt werden, da die Druckknöpfe (KamSnaps) ja aus Plastik bestehen und sonst Schaden leiden würden. Die einen sind schon unterwegs oder bereits in Gebrauch (leider ohne Bilder), die andern Säckli gebe ich also gerne weiter. (Bei Interesse einfach melden).


Den Innensack mit den Kernen habe ich aus Leintuch-Stoff genäht. Um die Kernen einzufüllen, schnitt ich einem Joghurtbecher den Boden ab. So entstand mein Trichter.

Das Chriesisteisäckli (Kirschkernkissen) ist ein altbewährtes und topmodernes Schweizer Hausmittel und ein sympathischer Wärmespeicher. Der trockene Kirschenstein lädt sich mit Wärme auf, speichert sie und gibt sie an die betroffenen Körperstellen ab. Im Gegensatz zur Bettflasche kaltet das Säckli nicht so stark ab und es läuft nicht aus. Auch für eine anpassungsfähige Kältekompresse, kann das Chriesistei-Säckli in den Gefrier- oder Kühlschrank gekühlt und so aufgelegt werden. Es eignet sich bei Kopfschmerzen, Prellungen, Rücken- oder Bauchschmerzen, bei Nackenverspannungen, oder auch zur Finger- und Fussmassage, um die Beweglichkeit wieder herzustellen, beziehungsweise bei Kindern zu aktivieren.


Das Innen-Säckli (ohne Aussensack mit KamSnaps!) wird am besten im Mikrowellenofen in ca. 1 Min., im Backofen 10 Min. bei 80C oder im Kachelofen bei ca. 120°C aufgewärmt. (Vorsicht, Schwedenöfen können heisser werden). Zum Kühlen in den Kühlschrank oder ins Tiefkühlfach legen. Ich lege jedem Säckli noch eine genauere Anleitung bei.


Dann also bis bald....


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Donnerstag, 10. November 2016

Für's Glückskäferli


Pulli: B21-15 McDreamy Jumper by DROPS design
Grösse:  80/86 - 12/18 Monate
Farbe: Lila Ludmilla 
Nadeln: 2.5 / 3 mm

Socken: b16-26 Socks by DROPS design 
 
"Glückskäferli"

Den Pullover strickte ich mit 152 Maschen Anschlag für das Bündchen und dann glatt rechts. So gefällt es mir besser, als die zusätzlichen 32 Maschen für das Bündchen. Für die Ärmel habe ich 40 Maschen angeschlagen und nach Bündchen 2 Maschen abgenommen.

Die Socken dazu habe ich mit 28 Maschen und gewöhnlicher Ferse gestrickt, dazu natürlich vier Runden vor der Ferse eine Lochtour für ein Bindeband. Auch diese habe schnell mit dem Mixer gedreht.

Weihnachten ist ja nicht weit.... und ich habe für mein Glückskäferli schon ein Geschenk. :-).

Dazu verrate ich euch noch die Strick-Geschichte: Den Raglan vom Pulli musste ich dreimal.... ja, 3x! wieder auftrennen! Das gibt es, wenn man einfach drauf los strickt und nicht richtig liest und dann auch noch mit seinen Gedanken ganz wo anders ist. Also, ich hätte es beim zweiten Versuch schon richtig gestrickt, trennte aber vor lauter Zweifel wieder, auch ohne richtig in der Anleitung gelesen zu haben, einfach nach meinem Bauchgefühl..... Nun ist es fertig und ich bin ganz zufrieden damit und die Auftrennerei ist vergessen. Schliesslich soll es ja meiner Enkelin wohl darin sein.




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Dienstag, 18. Oktober 2016

In 30 Sekunden

Etwa 30 Sekunden nur, braucht mein Mixer, um ein Binde-Bändchen zu drehen. Ich nehme dazu drei 140 cm lange Wollstücke und verknüpfe sie an beiden Enden. Dann kommt ein Ende an einen Tür- oder Fenstergriff, das andere Ende hänge ich am Knethacken vom Mixer ein. Dann für ca. 30 Sekunden leicht gespannt das Ganze drehen lassen. Eine Schere in die Mitte einhängen, um das Band nochmals zur Hälfte eindrehen zu lassen.


So machte ich bei diesen drei Paar Baby Söckli die fehlenden Bindebändchen. Von aussen nähe ich diese dann über das hintere Drittel an, so können sie gebunden werden und gehen auch nicht verloren. Ich hoffe es für euch verständlich geschrieben zu haben, sonst dürft ihr mich fragen.

Meine kleine Enkelin ist sehr lebhaft und ohne die Söckchen zu binden, rutschen die dauernd von den Füsschen. Das lustige ist dann noch, die Kleine mag Bändchen über alles, und zieht daran..... Diese drei Paar sind nun also auch wieder zum Binden und in Zukunft werde ich keine Baby Söckchen ohne Bändel mehr stricken. Dann gleich immer mit einer Lochtour, das ist einfacher.

 Simmental / BE


Klar, auch Ausflüge mache ich noch. Letzte Woche war ich in Saanenmöser und über Nacht hat es die Bergspitzen angeschneit. Ich liebe diese Stimmungen, blauer Himmel, weisse Bergspitzen und nun sollten die Wälder sich auch bald farbig färben. Ich freue mich schon darauf.



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Samstag, 14. Mai 2016

Von einer Babydecke bis zu Tischsets

Baby-Decke, Wickelunterlage
80 x 70 cm

Auch vom Stoffvorrat wurde etwas verbraucht.... aber nur unmerklich. Es hat mir grossen Spass gemacht, wieder einmal in freier Schneidetechnik etwas zu nähen. Das Lineal brauche ich eigentlich sehr selten mehr, ich mag dieses nach Gefühl zusammensetzen, Farben wählen, einfach sehr. Die Wickeltasche meiner Enkeltochter ist Grau mit wenig Rot, so war die Farbwahl ganz klar.


Mit der Nähmaschine in frei geschwungenen Linien darüber gequiltet, finde ich auch es passt.



Das Quiltop (Obere Lage) ist aus Baumwollsatin Stoffen, die Rückseite aus einem Baumwollstoff mit diesen hübschen, tanzenden Feen. Dazwischen verwendete ich ein Flies H630, da alles nicht zu fest auftragen sollte und als kleines Paket nun perfekt in die Wickeltasche passt.


Und was bleibt da am Schluss auf dem Tisch? Klar - Reste und Reste. Die sind doch viel zu schade, um sie wegzuwerfen.



Daraus nähte ich zwei Tischsets. Die verschiedensten Zierstiche verwendete ich hier, und auch wieder alles recht ungezwungen und einfach so wie es mir gefällt. Die Reste waren immer noch nicht aufgebraucht und so ging es weiter mit der Verwertung. Von anderen Projekten waren auch noch Stoffe da, daraus sind diese drei Tassenteppiche (Mug Rug) entstanden.



Und vorgestern nun nahm ich wieder die rot-grauen Treste zur Hand, nähte zuerst die kleinen Teile zu verschiedenen Streifen zusammen, schnitt sie wieder auseinander und nähte wieder zu einem grossen Teil zusammen. Auf diesem zeichnete ich die acht Tassenteppiche auf. Wieder mit meinen Abwaschlappen als Einlage, plus unten zwei Lagen BW-Stoff, habe ich die Teppiche genäht.


Zwei kleine Ovale ergab es noch, eine lustige, ungewöhnliche Form :-), aber für eine Tasse oder ein Glas passt es ganz sicher.




Auf der Rückseite signiert, das muss einfach sein. Es hat mir total Spass gemacht, aus den Stoffen etwas zu kreieren. Ob ich die Tischsets und Tassenteppiche behalte oder sie weiter gebe..... ?? Ich denke, die Sets bleiben bei mir.

Jetzt wünsche ich allen trotz Nässe schöne und angenehme Pfingsttage.


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