Donnerstag, 16. Juni 2016

Genau so wie das Wetter...


Unter diesem Eichenbaum habe ich gestern einen Kraft-Platz gefunden....


Symbolik der Linde

Die Linde hat für den Menschen einen ganz besonderen Stellenwert. Aus den Wäldern holte er sie in die Städte, in denen sie als Einzelbaum hervorragend wachsen konnte. So erhielt der Mensch eine „mütterliche“ Baumpersönlichkeit, mit herzförmigen Blättern, süssem Blütenduft und ausladender Krone, die eine besondere Anziehungskraft hat und ein Gefühl von Geborgenheit vermittelt. 
Die Linden haben in vielen Kulturen eine grosse religiöse und mythologische Symbolkraft. Sie wurden zu vielen besonderen Anlässen gepflanzt und fungierten so als lebende Denkmäler. 
Die Linde gilt als ein Symbol für Gerechtigkeit, Liebe, Frieden und Heimat sowie für Tapferkeit und Sieg. Sie gilt auch als Platz der Gemeinschaft und gab vielen Städten und Dörfern ihren Namen oder erscheint in ihren Wappen. Häufig beschatten Linden Begräbnisplätze und Denkmäler.
Im Gegensatz zur Eiche, dem Baum des Adels oder der Obrigkeit, ist die Linde der Lieblingsbaum des Volkes. Sie beseelte die Menschen, mit ihr lebten sie. Sie erfüllte schon immer die Funktion als Schatten spendender Baum der Liebe und der Familie.

Quelle: http://www.uni-goettingen.de/de/41770.html


 Jede Pflanze sucht sich einen Platz an der Sonne...



- Auslegen... frisch sortieren.... eine kreative Lösung finden... 

- Von alten Mustern loslassen, um Neues entstehen zu lassen...

- Gefühle zulassen, erkennen und danach handeln....

- Unbekannte Wege gehen und die Neugierde nie verlieren...

- Kleine Details sehen und sich daran erfreuen...

- Neue, kleine Ziele setzen...

- Versuchungen nachgehen, wer weiss, wann sie wiederkommen...



Es ist genauso wie das Wetter: Vieles können wir nicht ändern, müssen es annehmen wie es ist. 
Das Beste daraus machen, eben wie aus diesen Stoffresten, so kann etwas Sinnvolles entstehen. 
Die Natur braucht zum Leben Sonne und Regen.

Positiv denken!

Und wie seht ihr das?


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Dienstag, 7. Juni 2016

Kleiner Schnupperkurs

Auch heute, am 7. Juni, verbrachte ich einen ganz schönen Nachmittag. Marie-Louise (Meine Hobbyoase), fragte mich schon im Winter, ob ich ihr einmal das freie Schneiden zeigen könne. So ganz ohne Lineal in den Stoff schneiden, getrauen sich auch noch andere nicht und dann wie weiter beim zusammen nähen, ist oft die Frage. Ich freute mich natürlich, Marie-Louise zu besuchen und ihr einen kleinen Schnupperkurs zu geben. Ihr netter Mann zeigte sich zwischendurch auch mit seinen interessanten Hobbys. :-)


Wie bei fast allen Patchworkerinnen (was für ein Wort???),  hat es auch bei Marie-Louise viele Stoff-Reste, schön in einer Kiste versorgt. Wer wirft denn schon solche Schnipsel weg, daraus kann wieder etwas entstehen. So sortierten wir diese in der Farbe Blau bis violett und legten eine schöne Folge bereit.

Nochmals alles überprüft, für gut befunden und dann ging es an die Nähmaschine.

Die Reste wurden schön der Reihe nach zusammen genäht und anschliessend gut gebügelt.


Dieser lange Streifen dann wurde in der Mitte frei durch geschnitten, und dann auch die Zwischenstreifen in pink. 


Nach dem zusammen Nähen machten wir noch einen diagonalen Schnitt und es wurde nochmals ein Teil hinzu gefügt.


Ist das nicht total gelungen? Ich finde ganz sicher. Und jetzt noch etwas quilten, dann ist das Stück doch perfekt. Natürlich gehört sich meiner Meinung nach auch da ein freies Quilten. Auch das hat Marie-Louise doch gut mitbekommen und wird sich in Zukunft auch dazu getrauen. Nur Mut, mit unseren Stoff Resten kann so viel Schönes entstehen.


Soviel zeige ich euch noch, denn was daraus am Schluss wird, könnt ihr bei Marie-Louise sicher bald einmal bewundern. Ob da nun wohl bei ihr ein Virus ausgebrochen ist und die Kiste mit den Resten bald leer sein wird, das ist die Frage???

Schön war's!



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Am 6.6.2016

Also gestern, war so ein schönes Datum, der 6.6.16! und ein Bild von meinem schönen Ausflug. Hier musste ich dann anhalten und innehalten.


 Einen Teil der schönen Aussicht.... (Handyfoto..)

Es war wieder ein neues Fleckchen unserer kleinen Schweiz, das ich kennen lernte. Ein Gleichgesinnter sass auf der Bank und wir hatten uns super unterhalten und beide genossen die Weite und die Ruhe an diesem Platz.


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Donnerstag, 2. Juni 2016

"Wo ist die Maus?" oder wo sind die Füsse?


 "Wo ist die Maus?" Socken, Gr. 44/45

Material: 122 g Wollmeise Twin, 80% Merino sw, 20 % PA
Farbe: Feldmaus 
Muster: Drachenaugen, by Scarlet Plume (Oberfuss etwas geändert)
Nadeln: 2.5 mm
 Ferse und Spitze verstärkt, nach meiner Anleitung


Jetzt weiss jeder, woher der Name für die Socken kommt. Oder wer sucht da wohl nach den Feldmäusen???


Hier sieht man das Muster auf der Fussoberseite, mit meiner Änderung zur Spitze hin.

Die Rückseite ist auch nicht "ohne".... Zopf.

 Die Farbe finde ich sehr schön, eben wie eine Feldmaus... braun-grau....Da komme ich ins schwärmen bei solchen Zwischentönen.



Projekt bei Ravelry


Ich mag diese Zöpfe total gerne stricken mit den rechts verschränkten Maschen. Es macht mir auch nichts aus, wenn das seine Zeit in Anspruch nimmt. Bei diesem Paar wollte ich einmal ausrechnen, wie viele Maschen ich insgesamt verstrickt habe, habe es aber dann sein lassen. Und nun ist ja die Grösse 44/45 für Herrenfüsse. Ich wollte euch dieses Paar an Füssen fotografiert zeigen, nun tauchen keine so grossen Füsse mehr bei mir auf und so müsst ihr es euch halt vorstellen, wie schön die angezogen aussehen. Das Paar strickte ich zum Geburtstag eines Junikindes. Ich befürchte aber, sie sind etwas zu gross und nach einer Anprobe könnte ich sie ja noch kleiner machen. Also müssten doch diese Füsse her, damit ich bei der Anprobe sehe, ob sie richtig passen. Ich hoffe, ich kann euch noch einmal ein Bild mit Füssen drin zeigen, das wäre doch auch schön.

Heute nach einem Spaziergang am Nachmittag wollte ich mir etwas "Seelennahrung" kochen. Kohlenhydrate sollen doch glücklich machen, sagt man, jedenfalls für kurze Zeit. Und wer möchte nicht glücklich sein?


So kochte ich mir Rindhackfleisch an einer mit Peperocini, und getrockneten Trompetenpfifferlingen (Cantharellus tubeaformis lutescens) in Rotwein und zum Schluss frischem Basilikum (vom Balkon) verfeinerten Tomatensauce.


Hmmmm, es hat fein geschmeckt, aber ich hatte wieder viel zu viel gekocht. Kein Problem ist auch das, es hat sich schon ein Gast angemeldet für morgen Mittag. Da dauert es dann nicht mehr so lange und das Essen steht auf dem Tisch, dazu ein Salat, also nochmals "Seelennahrung" für mich.... da kann ich ja nur glücklich werden - oder was meint ihr?


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