Dienstag, 8. Juli 2014

"The Art of Fugue" Socken

Das "The Art of Fugue"- Sockenmuster war schon einige Zeit ausgedruckt. Das Grafische und die rechts verschränkten Maschen daran gefielen mir auf Anhieb. Dann eine plötzliche Lust auf knall-grüne Socken und dazu genau in diesem Muster, so habe ich gestartet.


Muster: "The Art of Fugue", von Caoua Coffee
Material: Wollmeise Twin, 80 % Merino sw, 20 % PA
Farbe: WD Grashüpfer
Nadeln: 2.25 mm

Das Muster wollte sich auch nach einiger Zeit bei mir nicht einprägen, so dass ich immer Linie für Linie mit Vorlage abdecken und markieren stricken musste. Nur - ich gebe nicht so schnell auf und strickte weiter. Die Ristabnahmen reduzierte ich um zusätzliche vier Maschen und dann kam die erste Anprobe. Wie ich eigentlich schon von Beginn weg vermutete, sind auch bei diesem Muster 72 Maschen einfach zu viel des Guten und der ganze Socken zu gross geraten. Für meine Füsse und "normalen" Waden würden sie schon nach einer Stunde ausgeweitet und ausgeleiert in die Welt gucken.... :-). Das mag ich überhaupt nicht. So liegt die angefangene Socke einige Tage unbeachtet da und wartet nur noch darauf, bis ich die Nadeln heraus ziehe und alles wieder auftrenne. Es geht bei mir also ohne die schöne Bach Musik weiter, das hat Caouna Coffee ja zu zu diesem Muster inspiriert. Die Geschichte dazu kann man bei ihr nachlesen, auch in Deutsch. Dann auf zu neuen Taten!


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Donnerstag, 26. Juni 2014

"Steinwarm" Leseknochen



 "Steinwarm"

Es war schon im Dezember 2013, da wollte ich auch einmal so ein Leseknochen nähen und habe mir die drei Teile aus einem dunkelgrauen Kaschmirstoff ausgeschnitten. Es schwebte mir vor, diesen dann in bunten Farben zuerst zu quilten.

 
 
Nach langen Hin und Her habe ich mich dann für sechs rote, und einen grauen Faden für die Trennlinie, entschieden.


So kamen dann die "warmen Steine" auf den Stoff und der Leseknochen seinen Namen. Die Schlaufen lasse ich weg.




Das Ausstopfen dauerte noch etwas Zeit und brauchte viel Material. Der Steinwarm"  Leseknochen wird schon bald verschenkt. Jetzt eben finde ich sogar einen kleinen Video mit Anleitung in Deutsch, man findet es hier: Video Toutube, oder hier, und das Schnittmuster hier.



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Sonntag, 22. Juni 2014

♥ Holunderblüten-Duft geht um ♥

Geschrieben habe ich ja bereits, dass ein Strickprojekt aus Seide bald fertig sei. Zuerst nun noch einige Bildchen zur gestrigen kleinen Wanderung. Von Oberiberg/Kanton Schwyz, nahmen wir ganz bequem die Sesselbahn Laucheren auf den Steinboden. Von da an ging es zu Fuss weiter, rund um den Roggenstock.


Neben dem Weg wieder eine wahre Blütenpracht, der Bergfrühling.

Der Thymian in voller Blüte, mit einem Gast
 
Knabenkräuter (hier mehr)

Ein Blick zurück

Der muss gut sich festhalten....!

Holunderblüten-Duft geht um

Und klar, fertig ist er nun, der ♥ Fliederduft geht um ♥ - Seidenschal. Bestimmt schon seit drei Jahren immer wieder vorgenommen, ein Seidenschal zum Wandern. Mein in die Jahre gekommener Begleiter auf herbstlichen Wanderungen, passt von der Farbe einfach nicht und so sollte es dieses Mal etwas neutraleres werden. Diesen Strang Seide färbte ich mit Pflanzen und er blieb einfach im Verkaufsregal zurück und nun war ich echt froh um ihn, denn der passt mit seiner ganz leicht grünlich-gräulicher Farbe her super.

 Genau diese Grösse passt mir

 Ein richtig schönes Sommertuch


Material: 100 g/250 m Schappe-Seide, 100 %
Swiss Mountain Silk, selbst mit Pflanzen gefärbt
Muster: eigene Idee
Nadeln: 5 mm, Häkel: Nr. 5
Grösse: 115 cm x 40 cm

Gestrickt habe ich nach Lust und Laune, eine etwas andere Art als schon gehabt, alles nach Gutdünken. Nach dem Abketten (Pferdezügel) hatte ich noch einige Gramm Garn übrig. Mit dem Häkel Nr. 5 noch eine Runde mit einer Krebsmasche, zwei Luftmaschen, war bis auf einen Meter das Garn aufgebraucht. Ziel erreicht! 100 g sind auch im Rucksack nicht zuviel Gewicht und Seide um den Hals ist einfach auch da wunderbar.

Der schwarze Holunder duftet wirklich - und einige Gläser Holunderblüten-Gelee mit rotem Traubensaft sind auch gemacht, dazu Blüten getrocknet für Tee im Winter. Und immer noch duftet der Holunder, so kam mir bei der zarten Farbe die Idee für den Namen des Schals:

♥ Holunderblüten-Duft geht um ♥.





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Freitag, 20. Juni 2014

"Flockenblumen" aus NORO

Schon vor unserer Reise entlang der Seidenstrasse strickte ich ein Paar Pulswärmer für mich. Ganz ohne Muster, dafür recht auffällig in der Farbe und ungleich dazu. Das passt doch perfekt zu meinen Händen, die sind ja auch ungleich!



Heute nun leisteten sie mir genau den Dienst, für das ich sie gestrickt habe - zum Wandern. Ich mag es einfach und finde es total praktisch, denn so muss ich zur Bluse bloss die Pulswärmer anziehen, und kann den Pullover zuhause lassen. Beim Bergaufsteigen und genügend Wärme, sind sie schnell ausgezogen und verstaut. Zur heutigen kurzen Wanderung ging es in den Kanton Glarus. Der Höhenweg von Obererbs bis Ämpächli ist auf einer Höhe von rund 1600 m ü. M. und dazu benutzten wir zuerst den Bus von der Talstation Sportbahnen Elm aus. Der Bergfrühling zeigte sich hier oben von seiner schönsten Seite und die Wiesen standen in voller Blütenpracht.


Die Sonne zeigte sich zwar wenig, aber die vielen Blumen machten alles wett. Sogar das Martinsloch zeigte sich deutlich, immer wieder zogen jedoch Nebelschwaden den Berg hoch und die Fotos sind ungeniessbar. Jetzt kam dafür die Gelegenheit, die frisch eingeweihten Pulswärmer zu fotografieren.

"Flockenblumen"

Material: NORO Kureyon Sock Yarn, 70 % Wolle, 30 % Nylon
Nadeln: 2.5 mm

Anschlag 48 Maschen, 
2 cm hoch 1 M re, 1 M li,
13 cm hoch glatt rechts,
in nächster Runde 10 M zunehmen,
= 58 Maschen,
3 cm 1 M re, 1 M li,
locker abketten.

Bei so vielen Berg Flockenblumen musste nun das Paar auch diesen Namen erhalten, farblich passt es sogar bestens finde ich. Zuerst war ich ein wenig skeptisch, ob ich das nicht gerade feinste Wollgarn an meinen Handgelenken wohl leiden mag. Und wie - sie blieben sogar auf der ganzen Heimreise auf der Haut und ich mag sie jetzt schon sehr. Es hätte ja von diesem 100 g Strang noch recht viel übrig....


....und nicht vergessen: So ein Glarnerpastetli zum Kaffee musste einfach sein. Jetzt stimmt einfach alles :).

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